Bienengesundheit

Neues Varroamittel MAQS

In Deutschland wurde das neue Varroamittel MAQS offiziell zugelassen. Es handelt sich um Gelstreifen mit Ameisensäure. Der Wirkstoff ist also altbekannt, nur die simple Anwendungsform in Streifen, welche einfach auf die Oberträger des Brutraums gelegt werden können, ist neu.
Das Celler Bieneninstitut beteiligt sich an weitergehen den Untersuchungen zu MAQS In der Arbeitsgemeinschaft der Institute für Bienenforschung e.V. sind von mehreren Instituten weitergehende Versuche zu den offenen Punkten sowie für die Beratungspraxis geplant. Das LAVES Bieneninstitut Celle wird sich schwerpunktmäßig mit der Frage der möglichen Rückstandsgefahr beschäftigen.

Unsere Empfehlung (LAVES)
Sollten Sie dieses neue Varroazid einsetzen, so empfehlen wir mit Bedacht vorzugehen. Wenn Sie die bisherigen Empfehlungen zur Varroa-Bekämpfung berücksichtigen, sind Zwischentracht-Behandlungen nicht notwendig. Als Vorsichtsmaßnahme empfehlen wir darauf zu achten, dass zwischen dem Gelstreifen und vorhandener Brut ausreichend Abstand (Futterkranz) besteht, um Brutschäden zu vermeiden. Von daher sollte die Streifen eher nicht zwischen zwei Bruträume eingelegt werden. Sammeln Sie selbst Erfahrung nur mit einem Teil Ihrer Völker. Legen Sie also nicht "blindlings" los.